Ayurveda und Vastu – Bezug der Organe und Krankheiten zu den Himmelsrichtungen |
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Im Vastu wird der Raum als lebendiges Wesen angesehen, das Bewusstsein und Lebensenergie besitzt. Das Symbol des lebendigen Raumes ist der Vastupurusha, ein Wesen mit einem menschlichen Körper, das in einem geometrischen Quadratgitter liegt. Das Quadratgitter symbolisiert die strenge geometrsische Ordnung des Raumes, während die Gestalt des Vastupurushas das Bewusstsein und das Leben repräsentiert. Das Vastupurusha-Mandala (9 x 9 Felder-Matrix) bildet die Grundmatrix der Grundrissplanung im Vastu. Die Anatomie des Vastupurushas entpsricht der qualitativen Gliederung des Raumes. Jede Gitterzelle des Raumes besitzt unterschiedliche Qualität und ist einem anderen energetischen Aspekt zugeordnet. Der Vastupurusha stellt aber auch die Verbindung zwischen dem Wohnraum eines Gebäudes und dessen Bewohnern her. Die verschiedenen Bereiche des Raumes stehen mit den einzelnen Organen und auch mit Krankheiten seiner Bewohner in Beziehung. So mögen beispielsweise Vastu-Defekte in einer bestimmten Himmelsrichtung ein bestimmtes Organ besonders stark betreffen und zur Erkrankung dieses Körperteils führen. Auszug: Vasati & Ayurveda – Gesund durch Wohnen, S.37-38, Vedasan
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