Praxisfremde Grenzwerte |
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Bei den praxisfremden Grenzwerteentwicklungen wie bei einigen interessenabhängigen Studien werden - bewusst oder unbewusst - grobe Fehler gemacht, viele Fragen bleiben offen. Fragwürdig ist die Bewertungsgrundlage nach dem Motto: ohne Reizstrom und Erwärmung kein Risiko. Fragwürdig ist auch, dass im Laborversuch gesunde Probanden nur kurz mit Feldern konfrontiert werden. Alltägliche Langzeiteinflüsse, die Jahre oder Jahrzehnte dauern, werden ignoriert. Genauso ignoriert wird die Empfindlichkeit von Kindern, Alten, Kranken, Sensiblen und Schwangeren. Unberücksichtigt bleibt das gesteigerte Risiko während des regenerierenden Schlafes, wenn Körper und Psyche auf alle Umwelteinflüsse viel sensibler reagieren. Unberücksichtigt bleiben biologisch kritische Feldstärkeschwankungen, die in der Nähe von Frei- und Erdleitungen, Trafostationen und Bahnanlagen zu beobachten sind. Bedacht werden müsste, dass die Körperlage im Feld mitentscheidend ist für biologische Effekte, und dass wir nachts elektrisch isoliert im Bett liegen und nicht - wie tagsüber - geerdet sind. Dazu kommt, dass es individuelle biologische Frequenzfenster gibt, das heisst, Menschen oder Teile des Organismus reagieren auf bestimmte Frequenzen oder Frequenzgemische sehr unterschiedlich. Es wird an der Praxis vorbei experimentiert. Es werden Laborergebnisse voreilig auf den Alltag übertragen Es wird mit Grenzwerten Sicherheit vorgegaukelt, die es nicht gibt. Auszug: Vortrag von Wolfgang Maes, abgedruckt in der MED.EX. Infothek Elektrosmog
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