Seit es das Natel D-Netz gibt, ist die Gesprächsübertragung digital, also gepulst. Auch Funktelefone sind mittlerweile fast ausschliesslich mit dem digitalen (gepulsten) DECT-Standard ausgerüstet. Nun kommen noch mehr gepulste Signale in unsere Wohn- und Arbeitsräume: Wireless-LAN und Bluetooth. Digitale Technik kennt nur 0 oder 1. Also entweder es kommt etwas, oder halt eben nicht. So werden in 4.61 Millisekunden die Information 1 oder 0 in den Raum geschleudert. Aus diesen Zellen lassen sich dann wieder ganze Töne, oder digitale Informationen zurückkonstruieren. Die Qualität ist der analogen Sendetechnik leider überlegen. Für die Gesundheit jedoch ist gepulste Hochfrequenz massiv schädlicher! Für gepulste Reize ist der Organismus besonders empfänglich. Schon physiologisch erfolgt die Steuerung der Funktionen des Gehirns, des vegetativen Nervensystems, des Immun- und des Hormonsystems durch ELF-Impulse. Bei der Funktechnik dient der im gleichen extrem niedrigen Frequenzbereich liegende Pulstakt als Eingangs-Schlüssel in den Organismus. Bei niederfrequent gepulster Hochfrequenz Energie ist ein weiterer Aspekt zu beachten: Wie in der Musik ein Akkord nachhaltiger wirkt als zwei getrennte Einzeltöne, so ist es auch bei der Koppelung eines hochfrequenten Signals mit jenem des niederfrequenten Pulses: Im Organismus entsteht ein Interferenz-Signal, welches scheinbar mit den auslösenden Frequenzen nichts zu tun hat. Das Interferenz-Signal ist eine Koppelungsfrequenz, die man am ehesten mit dem Obertonprinzip in der Musik vergleichen kann.
Richtwerte-Kommissionen ignorieren diesen Tatbestand. Wenn gemessen wird, wie gross die Gesamtbelastung durch Hochfrequenz in einem Gebiet für die Bevölkerung schon ist, dies ist vor einer Genehmigung einer neuen Sendeanlage erforderlich, dann werden die hohen Spitzen-Potentiale der Pulse über die Zeit gemittelt, und man erhält einen relativ niedrigen Wert.
Dies erscheint so unglaublich, dass zum Vergleich nur noch das plumpe Bild eines Drucklufthammers einfällt, der einen Fuss bearbeitet, während man darauf verweist, dies sei unschädlich, weil die durchschnittliche Krafteinwirkung, über die Zeit gemittelt, für den Fuss nicht unzumutbar hoch sei. Ohne Frage ist dies rechnerisch gesehen nicht falsch, denn den grössten Teil der Zeit ist der Fuss dem Druck nicht ausgesetzt. An diesem Beispiel wird es deutlich, wie haarsträubend eine rechnerische Mittlung der Intensität von periodisch wiederkehrenden Spitzenpotentialen über die Zeit ist, und dass mit einer Durchschnittsgrösse das wirkliche Problem nicht erfasst ist. Diese Art, Reizstärken gepulster Hochfrequenztechrlik zu berechnen, ist heute noch salonfähig und täglicher Alltag. Auszug: Beitrag von Dr. Med. Karl-Heinz Braun-von Gladiss im MED.EX. Journal März 2004
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